Der Tod

Ich behaupte von mir, ein Mensch zu sein, der Dinge sehr sachlich begutachtet. Aus dieser Position heraus ist der Tod erstmal nicht schlimmes. Mit dem Tod ist ein Leben vorbei. Mit dem Tod endet vielleicht ein Leben voller Spaß und Action. Vielleicht aber auch ein Leben voller Schmerz und Angst und im schlimmsten Fall ein Leben voller Langeweile. Das ist überhaupt meine größte Angst. An Langeweile zu sterben.

Der gestorbene Mensch, dem ist es egal, dass er Tod ist. Er weiß es ja nicht. Er hat aufgehört zu existieren. Darum muss man auch keine Angst vorm Sterben haben.

Das Schlimme am Tod sind die Begleitumstände. Die Trauer der Menschen die meinen das ihr eigenes Leben keinen Sinn mehr ergibt, wenn Person X nicht mehr unter ihnen weilt. Die Versorgungslücke, die durch einen plötzlichen Tod eventuell entsteht. Der lange, schmerzhafte Weg, der vielleicht zum Tode führt. Die Hoffnung oder auch die Hoffnungslosigkeit. Ein Schuss zwischen die Augen ist sicher besser, als zum Ausbluten an die Decke gehängt zu werden.

Und der Freitod? Hier möchte ich einen Song zitieren:

That game of life is hard to play
I’m gonna lose it anyway
The losing card I’ll someday lay
So this is all I have to say

Suicide is painless

It brings on many changes

And I can take or leave it if I please

Titelsong M*A*S*H – Suicide is painless

Aber wo führen diese Gedanken hin?

Ich wünsche mir für die Menschheit, dass sie lernt, besser mit dem Tod umzugehen. Die Begleitumstände zu verbessern. Trauer und Wut sind für den Tod nicht notwendig. Wo es keine Trauer und Wut gibt, gibt es keine Rache und keinen Hass. Und schon haben wir einen Grund für Streit und Krieg weniger.

Alex

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