Warum Blogs toll sind und Editoren beliebig

WordPress denkt schon mit: Voreingestellt ist, seid es ihn gibt, der Block-Editor, aber den Classic-Editor gibt es (nicht ohne Grund) zum Nachrüsten und (nicht ohne Grund) wird er ganz oben angezeigt, wenn man danach sucht. Offenbar wollen viele User diesen noch nutzen. Warum auch nicht?

Ein Editor ist ein Werkzeug, keine Lebensphilosophie. Und das beste ist: Jeder kann den Editor verwenden, den er möchte, da gibt es weder Zwang noch Vorschriften, nur Leidenschaften und Vorlieben 🙂
Das Team von WordPress weiß das und deswegen kann man, selbst wenn dieser eine Editor als Default ausgewählt ist, den anderen Editor für die Bearbeitung eines Artikels verwenden:

Man hat die Wahl

Und sogar jeder Account in einer WP-Installation kann sich seinen Lieblings-Editor voreinstellen, ohne, dass andere User das beeinflusst. Wenn man „fremde“ Beiträge damit öffnet, weiß ich allerdings nicht, ob irgendwelche nicht sichtbaren Formatierungszeichen beeinflusst werden. Möglich ist das.
Was ich nicht verstehe: Wenn man so zufrieden ist, mit dem wie es ist, warum muss man sich dann „zwingen“, was anders zu machen?
Ich will Texte schreiben. Und ja, manchmal verschiebe ich Sätze, ändere Wörter usw, denn ich lese den von mir geschriebenen Text häufiger durch, bevor ich ihn veröffentliche. Aber das Verschieben findet eher in meinem Kopf statt, die technische Umsetzung ist Cut&Paste, das funktioniert auf so ziemlich jedem Computer Betriebssystem-Übergreifend und ohne, dass ich was „neues“ lernen müsste, denn Strg+X und Strg+V habe ich im Blut. Dass man dann immer noch nicht alle Schreibfehler findet ist eine andere Sache. Immerhin kann man durchs „Nochmallesen“ auch – z.B. durchs Verschieben – verstümmelte Sätze entdecken und korrigieren.
Und ich schwöre: Dabei hilft einem kein Editor der Welt, das muss man schon selber machen.

Und was daran eine Lüge sein soll, habe ich nicht verstanden 🙂

Gruß an alle Blogger
Holger

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