Warum Blocks toll sind und Lügner stinken

Zufällig hab ich entdeckt das Holger still und heimlich hier den WordPress Classic Editor als Plugin installiert hat. Und dann hat er auch noch meine Beiträge damit editiert. Und darum muss ich jetzt mal sagen, warum ich den Gutenberg-Editor gut finde und was an den Blocks so toll ist.

Der Blogger berichtet von seinen Erlebnissen. Er schreibt eine Geschichte, er schreibt diese von oben nach unten. Fertig. Er braucht also nur ein Eingabefenster und nur ein paar wenige Formatierungsoptionen. Mal etwas fett hervorheben und mal etwas unterstreichen. Ein oder zwei Bilder. Förtig.

WordPress ist aber schon seit vielen Jahren so viel mehr als ein System, mit dem man Weblogs erstellen kann. Es ist das iPhone unter den Content-Management-Systemen. Und hat daher auch einfach ganz andere Anforderungen. Man will mehr mit Layout spielen. Spalten wie im Print, Bilder an verschiedenen Stellen setzen, externe Inhalt einbinden und und und.

Klar, vieles davon ging vorher auch. Aber heute eben noch ein wenig besser. Und man kann das über Plugins beinahe beliebig erweitern und schafft so eine Klicki-Bunti-Seite der ersten Güte. 90iger, ick hör dir trapsen.

Was ich aber wirklich gut finde, sind so Dinge wie das man Textbausteine und Templates anlegen kann. Erstellt man zum Beispiel eine Artikelserie, soll die vielleicht immer die gleiche Einleitung haben. Dann kann man diese einmal erstellen und als Block immer wieder einfügen. Noch besser ist: Wenn man die Einleitung später ändert, ist das automatisch bei allen Artikeln so.

Auch das Verschieben von Absätzen finde ich sehr gut. Den manchmal schreibe ich ganze Passagen neu und schiebe diese anschließend an die Stelle wo ich diese Wünsche.

Nutzer von Typo3 ist das alles vielleicht mehr als bekannt. Im Gegenteil zu Typo3 kann man mit Gutenberg aber noch immer, einfach nach unten wegschreiben. Es muss nicht jeder Blog händisch eingefügt werden. Mit Enter wird ein neuer Absatz erzeugt. Und dieser neue Absatz ist dann eben auch ein neuer Block.

Fazit: Nach dem man sich gezwungen hat, sich mit dem neuen Editor zu beschäftigen und sich ein wenige mit den Funktionen vertraut gemacht hat, will man gar nichts anderes mehr haben. Versprochen.

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