Liebe Geschlechtliche

Oder: Berücksichtigung des Geschlechter-Aspekts in Bezug auf eine Grundgesamtheit von Personen

Zum zeitgemäßen* Thema des korrekten „Genderns“ (was für ein Quatschwort) gibt es eine wunderbare Aussage. Diese ist nicht von mir, ist auch schon ein paar Jahre alt (von ca. 2015), aber ich finde sie so dermaßen passend, dass ich das selbst nicht besser formulieren könnte und einfach hier zitiere:

…dieser Gender-Quatsch nervt mächtig und offenbart gravierende Unkenntnisse unserer Grammatik durch das Nichtwissen um die Unterschiede zwischen Genus und Sexus. Der Genus eines Substantivs (der, die, das) hat offenkundig nichts mit dem sexuellen Geschlecht einer Person zu tun. Der Tisch ist wohl kaum männlich, und die Person wohl kaum stets eine Frau. Im Plural ist der Genus gar immer „die“.

Die Anwender benennt bereits alle Anwender, logisch zwingend alle Männer wie Frauen, und was es sonst noch geben mag. Warum sollte man dann die Gruppe der Frauen nochmals eigens nennen? Weil man die etwa für zu dumm hält?

Übrigens: Herr und Frau sind eine Anrede, keine Geschlechterbezeichnung.

Lieben Gruß
Holger

*zeitgemäß, weil neuerdings alles politisch korrekt sein muss und damit verlogen

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