Halbweise – der Podcast

Themen gibt es wie Sand am Meer – wir picken uns jede Woche welche heraus. Am Ende der Reise wissen wir, wer wir wirklich sind: aufgeschlossene, moderne Freigeister, ewig Junggebliebene oder doch nur grantige alte Männer? Oder vielleicht irgendwas dazwischen? Auf jeden Fall immer: Halbweise!

Schlagwort: digital

  • Holger: Digitalisierung – Fluch oder Segen?

    Ursprünglich wollte ich für dieses Thema erst mal fein recherchieren und Fakten sammeln. Anschliessend würde ich meinen Senf dazu geben. Nach viel Gegrübel, Getippse, Austausch mit meiner Familie und löschen von quasi schon fertigen Absätzen habe ich meine Meinung geändert und komme gleich zum Senf.

    Ich bin analog geboren und aufgewachsen. Ich kenne noch Fernsehen mit drei Programmen (die irgendwann Abends nur noch ein Testbild sendeten), leben ohne Telefon. Aber irgendetwas in mir war schon immer irgendwie… na, Computermäßig. Mich sprach die Musik von Kraftwerk an, als ich sie das erste mal hörte, den späteren 80er Elektro-Pop höre ich noch heute. Mein erster Computer war ein ZX-81. Als das Internet langsam aufkam, da hatte ich längst schon BTX und später den Luxus, mich über Compuserve in Hamburg als nächsten Knoten einwählen zu dürfen, im Minutentakt abgerechnet. Ich ahnte damals: Das hat Potential und alles, was da noch kommt, wird das Leben der Menschen verändern.
    Heute, vierzig Jahre nach meinem ZX-81, ist das Internet schon mehr als Alltag: Es ist Lebensbestandteil und in vielen Bereichen schlicht nicht mehr wegzudenken. Aber mich schaudert es bei dem Gedanken an solche Dinge wie SmartHome oder Autos, die nicht nur „nach Hause telefonieren“ sondern auch andersrum Befehle von jemand anderem als dem Eigner empfangen können. Ich bin mittlerweile wirklich unschlüssig. Ist die Digitalisierung ein Segen? Wikipedia, Openstreetmap, Linux etc. z.B. empfinde ich als Gewinn: Frei verfügbares Wissen für alle (wie heisst es doch: Lesen verhindert Herrschaftswissen). Und es gibt sogar OpenHardware, das ist so klasse wie konsequent!
    Aber warum ist es möglich, dass Kinder am Tablet ihrer Eltern durch bloßes Zocken deren Kreditkarte enorm belasten können, doch in der Schule muss man fürs gleiche Kind noch Kopiergeld bezahlen und die Tafel nass abwischen? Pornografie jedweder Art ist nur einige Mausklicks (bzw. Finger-Tabs) entfernt, ohne jede Einschränkung (außer vielleicht noch eine Bezahlschranke für einige, die den kostenlosen Content nicht schnell genug finden), aber Abmahn-Anwälte verklagen Blogger und andere brave Webseitenbetreiber massenhaft wegen (in meinen Augen) halbseidenen Copyright-Ansprüchen?
    Wie kann es sein, dass 93% der Deutschen (okay, das sind Fakten: Klick) WhatsApp nutzen, viele aber Probleme beim Lesen und Schreiben haben? (kein Link, beim Suchen kriegte ich schlechte Laune) Ist es möglich, dass anhand der Krankenversicherungkarte festgestellt werden kann, wer es „eher verdient hat“, in der Notaufnahme möglichst schnell behandelt zu werden? Warum freuen sich Menschen, wenn sie für eine „smarte“ Glühbirne 40 Euro bezahlen, wo ich mit 3,95 eine identische Ausleuchtung habe und kein Handy brauche, um das Licht einzuschalten? Es gibt einen sehr interessanten CCC-Vortrag über Smarthome und… ach, guckt selbst: Youtube-Link

    Warum muss jede Smartphone-Generation immer schneller werden? Warum nicht einfach „besser“ im Sinne von Menschlicher, dem Menschen unterstützend statt Geldaussaugend? Apropos Geld: Ich stehe total auf Bargeld: Ist es weg, habe ich kein Geld mehr. Mein Sohn findet Bargeld doof (dass „sein“ Geld dann Buchgeld heisst, das weiß er gar nicht, ist aber auch nicht wichtig…).
    Ja: viele der Google-Dienste sind echt erstaunlich und es grenzt an Magie, wenn man sein Handy einfach über einen fremdsprachigen Text halten kann und man sieht die Übersetzung. Wieviel Menschen ist aber klar, dass Google das nicht aus reiner Liebe macht und schon gar nicht kostenlos?
    Letztendlich kann man nur resignieren: Die großen Konzerne, die es verstanden haben, mit Daten Geld zu verdienen und einem gleichzeitig einbläuen, dass es ohne deren Hard- und Software nicht mehr gehen würde, die werden so weiter machen. Und keiner hat eine Chance: Wer sich davon fern hält ist ja trotzdem im System. Wenn von 100 Leuten 95 ein Feuerzeug anzünden, dann sieht man die ohne besonders gut. Facebook wird mich kennen, da brauche ich gar nicht wetten.
    Und ich prophezeie: Es wird schlimmer! Und weil alle mitmachen, ist es nicht mal ein Fluch, sondern der Lauf der Zeit, eben die schöne neue Welt.

    Verdammt: Ich wollte einen ausgewogenen Beitrag schreiben, der alle Seiten fair beleuchtet und es dem Leser überlässt, abzuwägen. Das ist mir bisher nicht gelungen. Deswegen kommen hier noch ein paar positive Aspekte der Digitalisierung:
    Durch die Verbreitung des Internets, durch die digitale Datenerfassung und den „neuen“ Medien wie eMail, Chat, Video-Konferenzen sind mobile Arbeitsplätze möglich geworden. Und das muss kein Home-Büro sein, auch wenn es immer so genannt wird (oder ehemals Neudeutsch: Telearbeitsplatz). Natürlich ist das z.B. bei handwerklichen Tätigkeiten nicht möglich, aber auch hier gibt es Erleichterungen für den Durchschnittsbürger: Preisvergleiche und Terminabsprachen sind von daheim (von überall) zu eigentlich jeder Zeit möglich. Diese Vorteile gelten auch für den Handwerker. Natürlich ist dann Wucher auch nicht mehr so leicht möglich, aber das ist sicher mehr Segen als Fluch.
    Ganz allgemein hat die Online-Kommunikation die Welt enger zusammenrücken lassen, im positiven Sinn: Wissenschaftler, Journalisten, Politiker können sich über die Kontinente hinweg austauschen, samt quasi überall verfügbarer, passender Daten. Das bringt bessere Erkenntnisse in kürzerer Zeit.
    In der Medizin wurden und werden dank EDV enorme Fortschritte erzielt. Schon die „Kleinigkeit“, dass Röntgenaufnahmen einfacher, günstiger herzustellen sind und quasi sofort verfügbar, ist ein großer Schritt zur korrekten Diagnose und Behandlung von Leiden (siehe auch: CT). Die Modellierung und Anpassung von mRNA-Impfstoffen wäre ohne den digitalen Zugriff gar nicht möglich.
    Ob die so genannten Gesundheits-Apps Fluch oder Segen sind, mag ich gar nicht beurteilen. Sicher ist vieles eher Voodoo und Marketing als Diagnose und Therapie, aber wenn Menschen dadurch mehr Schritte am Tag machen, kann es nicht schaden (Ich selbst konnte bisher dem (durchaus starken) Drang widerstehen, solche eine „Uhr“ zu erwerben).
    Und dann gibt es noch diese vielen Kleinigkeiten wie 3D-Druck, der schon fast Gesellschaftsfähig geworden ist (ein paar nerdige Hürden gibt es noch) und ungeahnte Möglichkeiten der Gestaltung bietet (auch für Handwerker, die vieles auch „herkömmlich“ formen und gestalten können) oder, apropos Druck: Bücher! Nun kann jeder ohne große Hürden (s)ein Buch herausbringen: Ein Segen für die Autoren, kein Fluch für die Leser, denn sie müssen es ja nicht lesen… ach ja, die digitalen Medien: Ob die Möglichkeit, durch jeden jederzeit ein Video zu erstellen und „der Welt“ zur Verfügung zu stellen, Fluch oder Segen ist, würde vermutlich einen eigenen Artikel füllen.

    Gibt es ein Fazit? Nein, aber dieses zum Schluss: Dieses ganze Abwägen der Vor- und Nachteile scheint ja selbst schon recht digital: 1 oder 0, gut oder schlecht. So einfach ist es aber nicht, will man alles betrachten. „Big Data“ ist z.B. ein Schlagwort, welches nun eine eher negative Anhaftung besitzt als ursprünglich gedacht. Aber wir wollten das Thema ja eh philosophisch statt technisch betrachten, oder?
    Dass diese ganze Beschleunigung der Anfang vom Ende der Erde, wie wir sie kennen, ist, steht auf einem anderen Blatt. Und die Digitalisierung ist da ja nicht mal die Ursache sondern nur das Mittel. Zum Glück ist das noch etwas hin, da können sich Gretas Kinder drum kümmern…

    (Wortanzahl: 1111)

  • Daniel | Digitalisierung – Fluch oder Segen?

    Die erste Person, an die ich beim heutigen Titel denken musste, war meine Schwiegermutter. Die schimpft nämlich gerne über diese sch* Handy’s, dass die Leute nichts mehr anderes im Kopf haben als diesen Mist; nur um es sich im Anschluss selbst auf ihrem Sessel bequem zu machen und sich mit ihrem Tablet die neuesten Kochrezepte rauszusuchen. Die Wahl ihrer Worte sei ihr verziehen, aber ein kleiner Funken Wahrheit ist auch darin enthalten.

    Befragt man Wikipedia, ein digitales Nachschlagewerk, nach dem Begriff Digitalisierung, dann wird einem erklärt dass der Begriff ursprünglich einen Übergang vom Analogen, von physich greifbaren Dingen, hin ins Digitale, physich nicht mehr greifbar, umschreibt. Einen direkten Vergleich dazu kann ich auch gleich liefern. Diesen Text schrieb ich am 30 Oktober 2022, dem Tag der Zeitumstellung. Alle Uhren in meinem Haushalt haben sich automatisch auf die neue Uhrzeit umgestellt, nur unsere alte Küchenuhr nicht. Sie ist ein Relikt aus vergangenen Tagen, funktioniert rein mechanisch und kann genau eine Sache. Sie ist analog, es braucht jemanden jemanden der sie umstellt.

    Als krasser Vergleich können wir mit unserem neuen Telefon, neben so Kleinigkeiten wie die Uhrzeit automatisch einstellen zu lassen, E-Mails abzurufen, Radio zu hören, RSS Feeds anzuzeigen, Smarte Geräte im Haushalt zu steuern und das WLAN ausschalten auch noch so ganz nebenbei telefonieren. Zwar ist das Telefon selbst noch greifbar, liefert aber eine Menge digitaler Dienste die nicht mehr direkt physisch in meinem Haushalt vorhanden, nicht greifbar sind. Die Email ersetzt den Brief, der RSS Feed die Zeitung.

    Bleiben wir beim Vergleich zwischen Uhr und Telefon. Die Uhr tut nichts anderes als den lieben langen Tag die Zeit anzuzeigen, solange bis die Batterien leer sind. Ich nehme sie maximal dreimal im Jahr in die Hände; zweimal um die Zeit umzustellen, einmal um die Batterien zu wechseln. Sonst kümmert sich kein Mensch mehr darum, das Produkt wird so weiter funktionieren, bis es das Ende seiner Lebensspanne erreicht hat.

    Das Telefon ist nicht nur einfach ein Telefon, es ist ein Computer. Ein hoch komplexes technisches Gerät das viele Funktionen in sich eint, für die früher mehrere Geräte benötigt wurden. Um diese Dienste anzubieten braucht es eine gewisse Infrastruktur, die frisst Energie. Um zu fuktionieren braucht das Telefon Software. Die ist fehleranfällig, muss gewartet und aktualisiert werden. Neben der Infrakstruktur, für die genaue Angabe der Uhrzeit aber auch der vielen Zusatzfunktionen, die am Laufen gehalten werden muss, erfährt auch das Telefon eine Menge Zuwendung, beschäftigt damit viele Menschen.

    Ja aber was soll jetzt der dämliche Vergleich mit einer ollen Wanduhr und einem Telefon? Äpfel mit Birnen? Gut, nehmen wir die Apple Watch. Eine Armbanduhr, aber auch ein Computer. Neben GPS, Unfall- und Temperaturerkennung, Pulsmesser und hast du nicht gesehen kann man damit auch telefonieren und sogar bezahlen. Als kleines Schmankerl obendrauf zeigt das Ding sogar die Uhrzeit an. Sie ist digital, hat statt Zahnrädern einen Prozessor und ein Display.

    Wo bleibt denn jetzt der Bezug zum eigentlichen Thema? Ob Fluch oder Segen muss doch jeder für sich selbst entscheiden. Der eine ist mehr Technikaffin, der andere weniger. Soweit richtig, aber auch nicht ganz.

    Einen, eher kritischen Teil, habe ich bereits erwähnt. Die Infrastruktur die nötig ist um die genannten Funktionen bereit zu stellen. Sie ist angreifbar, wird leider oft nur schlecht gewartet und frisst dazu noch Unmengen an Energie. Wir graben tiefe Narben in die Erde um an die seltenen Erden zu kommen, welche die Infrastruktur und die Endgeräte erst ermöglichen. Betreiben Kohlekraftwerke und andere umweltschädliche Energierzeuger um uns Katzenvideos anschauen zu können. Ganz nebenbei machen wir alle uns durch die Nutzung solcher Hardware gläsern, da alles protokolliert und verarbeitet wird. Oft genug alleine zum Zweck der Gewinnoptimierung, aber unter dem Vorwand dem Kunden bessere Dienste anbieten zu können.

    Diese Dienste sind der zweite Teil, etwas was man ebenfalls in den Begriff Digitalisierung vereint und welche schon heute Millionen Menschen auf der ganzen Welt zusammenbringen. Soziale Netzwerke, Online Tauschbörsen, Webshops, Videoportale und so weiter. Auch da spaltet sich die Gesellschaft, vor allen Dingen in den Sozialen Netzwerken.

    Soweit zum Fluch, jetzt zum Segen.

    Medizin und Forschung: Die Möglichkeit sich mit anderen Forschenden auf der ganzen Welt auszutauschen eröffnet völlig neue Möglichkeiten, liefert Erkenntnisse die so vorher jeder für sich selbst hätte erlangen müssen, oder die sich schlimmstenfalls nicht verbreitet und somit nur einem kleinen Teil geholfen hätten. Die Digitalisierung bietet in vielerlei Hinsicht völlig neue Behandlungswege.

    E-Sports: Menschen treffen sich mit anderen Menschen über geologische, religiöse und kulturelle Grenzen hinweg, am anderen Ende der Welt, um zu zocken und sich in Meisterschaften zu messen.

    Information: Über verschiedene Dienste wird es uns ermöglicht, quasi Live dabei zu sein, wenn entscheidende Dinge auf der Welt passieren. Wie der Sturm auf das Kapitol, Feuergefechte in der Ukraine, der mutige Kampf der Frauen im Iran oder der Geburtstag der Oma. Besonders während der Pandemie hat sich gezeigt, dass Videokonferenzen Wege sparen, den Datenaustausch aus der Ferne mit vielen Beteiligten vereinfacht. Bürogebäude werden obsolet, was Energie und Zeit sparen kann.

    Klima: Ein kleines Mädchen aus Schweden schafft es eine weltumspannende Bewegung ins Leben zu rufen. Mit einem Stück Pappe, einer Botschaft und einem einzelnen Menschen der sie fotografiert und damit ihre Nachricht verbreitet.

    Derlei Beispiele gibt es unzählige. Alle haben sie gemein dass sie unsere Gesellschaft, unser gesamtes Weltbild, mal mehr mal weniger positiv beeinflussen.

    Wie immer gibt es natürlich Grauzonen. Würden wir alle keine Zeitungen mehr kaufen, sondern die Nachrichten, den Klatsch und die neuesten Infos aus der Gemeinde nur noch Digital lesen, könnten wir auf einen gewissen Teil der Infrastruktur verzichten. Es bräuchte kein Papier mehr das bedruckt werden würde, nicht die Druckerei und auch nicht den ganzen Rattenschwanz der dahinter hängt um dir und mir das neueste Werbeblättchen in den Briefkasten zu spülen. Von der anschließenden Entsorgung nach diesem recht kurzem Leben mal abgesehen. Dadurch liesen sich vielleicht etwas Energie einsparen, die Umwelt schützen, Ressourcen schonen. Die Infrastruktur würde auf einer Seite ab, auf der anderen ausgebaut werden. Wie viele Menschen würden dadurch arbeitslos werden, welche Berufe aussterben? Vielen würde die Lebensgrundlage entzogen, der gesellschaftliche Abstieg bereitet werden. Es mag gute Gründe für noch mehr Digitalisierung geben, sie birgt aber auch Konfliktpotenzial. Sie spaltet Teile der Gesellschaft, schürt Ängste vor der Zukunft und lässt die außen vor, die aus verständlichen Gründen nicht bereit sind diesen Weg zu gehen oder es nie gelernt haben.

    Auf die Frage, ob Digitalisierung ein Fluch oder doch eher Segen ist, möchte ich gerne so antworten, wie es vor allen Dingen Rechtsverdreher sehr gerne tun: Es kommt darauf an!

    Der Begriff Digitalisierung ist neutral, beschreibt den Übergang von einem in das andere. Entscheidend ist zu welchem Zweck wir sie letztendlich nutzen und ob wir klug genug sind, sie zukunftssicher(nd) einzusetzen. Sie birgt Potential, macht uns aber auch angreifbar, schafft neue Abhängigkeiten und spült am Ende doch wieder nur zu viel Geld in die falschen Taschen. Denn auch das ist ein Teil der Wahrheit; das Unternehmen die Digitalisierung, zumindest in Teilen, in ihrem Sinne, abgestimmt auf ihre eigene Produktpalette, vorantreiben. Um diese besser verkaufen zu können, um Marktführer zu sein, um sich selbst zu bereichern.

  • Digitalisierung – Fluch oder Segen?

    Wir drei von Halbweise (Alex, Holger und Daniel) haben uns die Aufgabe gestellt, ein kleines Essay über das Thema „Digitalisierung – Fluch oder Segen?“ zu schreiben und hier zu veröffentlichen. Und zwar ohne, dass man jeweils die Beiträge der anderen beiden vorher kennt!
    Zieldatum ist morgen Abend: Ab ca. 22:00 Uhr werden hier unsere Beiträge erscheinen. Ich glaube, wir sind alle schon gespannt, was dabei rauskommt…